In der Gießereiindustrie werden häufig ausgefeilte Reagenzien-Injektionssysteme verwendet. Diese Systeme neutralisieren und absorbieren Schadstoffe und bestehen aus drei Hauptkomponenten: der Lagerstation, der Dosiereinheit und dem Einspritzabschnitt im Rohr.
Die Lagerung des Reagenziens variiert je nach Stundenverbrauch. Bei großen Mengen werden Silos mit automatischer Beladung verwendet, während wir für geringere Anforderungen Tanks oder Bunker wählen können, die manuell mit 20 kg-Beuteln oder Big-Bags gefüttert werden. Diese Flexibilität ermöglicht es dem System, sich an die spezifischen Anforderungen jeder Installation anzupassen.
Im Zentrum der Anlage steht der automatische Spender, eine mit einem Schabermechanismus ausgestattete Präzisionsausrüstung und eine Austragsschraube. Es führt das Reagenz in das pneumatische Transportrohr ein. Um eine genaue Dosierung zu gewährleisten, werden Wägezellen integriert, die den Reagenzienverbrauch in Echtzeit überwachen, wobei die Daten über eine PID-Schnittstelle visualisiert werden.
Der Transport des Reagenz zum Hauptrohr erfolgt durch einen Relaunch-Lüfter, der durch ein Rohrsystem verbunden ist, das sorgfältig so konzipiert ist, dass es Staus verhindert und einen konstanten Durchfluss gewährleistet.
Je nach Art der Schadstoffe verwenden wir eine breite Palette von Reagenzien. Zu den häufigsten gehören super belüfteter hydratisierter Kalkstein, Aktivkohle oder eine spezielle Lösung namens Sorbalit, bestehend aus 90%-Kalk und 10%-Aktivkohle. Diese Vielfalt ermöglicht es uns, eine breite Palette von Schadstoffen effektiv anzusprechen, von sauren Gasen bis hin zu flüchtigen organischen Verbindungen.
Durch die Integration dieser fortschrittlichen Reagenzien-Einspritzsysteme verbessern wir nicht nur die Luftqualität in Gießereien, sondern optimieren auch den Ressourcenverbrauch und richten uns so auf die neuesten Standards der Umwelteffizienz und -schutz aus.











